Harald Hoppe

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About Harald Hoppe

Harald Hoppe verdichtet Performance in Videosequenzen, Fotografie und Malerei.

Er bewegt sich selbst und andere Menschen zu performativen Akten an spezifischen Orten, die aus seiner und ihrer Lebenswahrnehmung und  Momentphänomenen heraus sprechen und transformiert  sie schliesslich in bleibende Bilder.

Kern seiner Arbeit vor Ort ist die Kontaktaufnahme  zum Ort selbst oder zu Menschen, die ihm auf der Strasse , im öffentlichen Raum  oder im Rahmen von Künstlerresidenzen begegnen, um mit Ihnen gemeinsam Regeln für eine Performancesituation zu entwickeln. Dabei ist das gegenseitige Wahrnehmen , Annähern und schließlich Gespräch wesentlicher Bestandteil, um ein performatives Bild zu entwickeln.

Der einzelne Mensch wird sichtbar und gleichsam formt sich durch die Körper ein definierter Raum – Raum, den Menschen für die Artikulation Ihres Seins und ihrer Lebenswahrnehmung brauchen, um ihre Präsenz ausdrücken zu können und sichtbar zu werden.

In seinen Performances werden Körper zu sprechenden Körpern. Im Innehalten und Stillstehen artikulieren sie sich. Es entsteht Kommunikation; während der Performance mit sich selbst und dem jeweiligen Ort, später zwischen  Bild und Betrachter.

Ihn interessiert die Frage nach der eigenen Legitimität und Verwurzelung, nach Individualität und dem Verhältnis zwischen privat und öffentlich – sowohl in der individuellen Lebenssituation als auch der intimen Wahrnehmung von Geschlecht , Sexualität und Zugehörigkeit.